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Sommerturnier der Jugendabteilung vom 31.08.2018 bis 02.09.2018

 

Vereinsname: FC Rhenania Mariaweiler e.V. 1919

 

Gründungsjahr: 1919

 

Vereinsfarben: Schwarz-Gelb

 

Vereinsanschrift: Jörg Specht, Lauscherstraße 66, 52353 Düren

 

Mitgliederzahl des Vereins: 506

 

Mitgliederzahl der Fußballabteilung: 506

 

Vereinschronik

 

Bereits vor dem 1. Weltkrieg existierten in Mariaweiler zwei Sportvereine, ein Turnverein und eine DJK (Deutsche Jugend Kraft). Vereinzelt wurden Fußballspiele ausgetragen. Teutonia Birkesdorf und St. Joachim Düren sind als Gegner namentlich bekannt.

 

Zwischen den beiden Vereinen kam es öfter zu Reibereien, die einen dauernden Fußball-Spielbetrieb nicht zuließen. Der Kriegsbeginn 1914 setzte den ohnehin spärlichen Anfängen ein jähes Ende. Die Jugend des Ortes wurde zu den Waffen gerufen. Einige sollten den 4-jährigen Krieg nicht überleben, andere waren über das Kriegsende hinaus noch in Gefangenschaft. Das Rheinland war dann von den Siegermächten besetzt. In Mariaweiler waren Engländer als Besatzer auserkoren. Für sie war Fußball Sportart Nr. 1, denn in England, dem Mutterland des Fußballs, wurden schon längst Meisterschaften ausgetragen. Die Freizeitbeschäftigung der Soldaten dürfte ein Anstoß für den Fußballsport in Mariaweiler gewesen sein.

 

Einquartiert waren die Engländer in der Gastwirtschaft Schneider (später Flohr). Leo Schneider, Sohn des Gastwirtes, organisierte einen Fußball und eine Kluft und schaffte so die Voraussetzung für das erste Spiel.

 

Aus der Kriegsgefangenschaft kam ein weiterer Anstoß. Leo Willms schrieb an seine Mutter, sie möge seinen Freund Viktor Flören bitten, einen Fußballverein ins Leben zu rufen, dem er nach seiner Rückkehr beitreten würde. Viktor Flören erklärte sich bereit, den Wunsch des Freundes zu erfüllen; er hatte schon Erfahrung bei den "Sportfreunden Merode" als aktiver Spieler gesammelt.

 

 

Die Gründung

 

Nach dem 2. Weltkrieg

 

Am 8. Mai 1945 wurde der 2. Weltkrieg durch die Kapitulation Deutschlands beendet. Ein grausamer Krieg ging zu Ende, der Millionen Menschen den Tod brachte.

 

Andere kehrten verwundet nach Hause zurück und mussten/müssen fortan mit diesem Handicap leben. Andere waren bei Kriegsende noch in Gefangenschaft und blieben dort noch Monate, teils Jahre, bis zu ihrer langersehnten Heimkehr. Deutschland lag in Schutt und Asche. Mariaweiler, lange Zeit Frontgebiet, war stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Bevölkerung war nach dem Bombardement auf Düren am 16. November 1944 evakuiert worden und kehrte nach und nach in die Heimat zurück.

 

Harte Aufbauarbeit bei materieller Not war die Realität der Stunde Null. Bald zeigte sich, dass dies noch alles zu verschmerzen war. Der Tod von 18 Rhenanen jedoch hinterließ eine große Lücke, die nur schwer zu überbrücken war.

 

Ende 1946 wurde ein erster Versuch gestartet, dem F.C. Rhenania wieder auf die Beine zu helfen. Im Saale Streicher fand eine Mitgliederversammlung statt, die einen geschäftsfähigen Vorstand wählte. Zum 1. Vorsitzenden wurde Josef Aldenhoff gewählt, der von Josef Kuckartz, einem Gründer, unterstützt wurde. Zwei Mannschaften wurden zum Spielbetrieb gemeldet. Gespielt wurde auf der Schafsweide, später an der Rur.

 

Die Mannschaften spielten mit wechselnden Erfolgen. Zur Zeit der Währungsreform im Juni 1948 wurde eine Sportwoche durchgeführt. Den Währungsschnitt konnte man an den Einnahmen gut feststellen. Am 20./21. Juni kam die Reichsmark noch in Hülle und Fülle. Am Stichtag jedoch wurde das Geld merklich rar, denn jeder hatte nur 40 DM in der Tasche. So setzte man den Eintrittspreis auf 0,20 DM fest. Mit dem neuen Geld kam auch ein neuer Zeitabschnitt, leider zum Negativen für den Verein. Das Interesse am Vereinsleben ließ merklich nach, so dass ein Spielermangel eintrat. Ende des Jahres 1948 wurde der Seniorenfußball eingestellt.

 

Es sollte bis Anfang der fünfziger Jahre dauern, ehe der geordnete Spielbetrieb der

 

Senioren wieder aufgenommen wurde und fortan bis zum heutigen Tage ohne Unterbrechung durchgeführt wird.

 

 

 

 

 

 

Wichtige Infos zur Abmeldung und Vereinswechsel

Anschrift für alle Abmeldungen:

 

FC Rhenania Mariaweiler.
Christoph Eckstein
Tulpenstr. 6
52353 Düren

 

Gemäß Satzung des WFDV muss eine Abmeldung per Postkarte und als Einwurfeinschreiben erfolgen.  
Übergabeeinschreiben oder Einschreiben gegen Rückschein sind nicht relevant.
Bitte den Einschreibebeleg für den neuen Verein aufbewahren.
 

Abmeldefristen 

Der FC Rhenania Mariaweiler, erwartet dass eine Abmeldung erst nach dem letzten Pflichtspiel erfolgt. Anstehende Qualifikationsspiele im Juniorenbereich sind ebenfalls Pflichtspiele.
Bei Ungewissheit stehen der Trainer , der  Mannschaftsverantwortliche oder der Jugendleiter gerne zur Verfügung.
Letzter Termin für eine Abmeldung ist grundsätzlich der 30.06. 
Bei Qualifikations- bzw. Entscheidungsspielen verschiebt sich der letzte Abmeldetermin um 7 Tage nach diesem Spiel.
 

Passunterlagen 

Für den Versand der Abmeldeunterlagen (i.d.R. eine Abmeldebestätigung, der Spielerpass bleibt bei Rhenania Mariaweiler)
hat der Verein 14 Tage ab Einschreibedatum Zeit. Wir versenden in dieser Zeit die Unterlagen an die in der Abmeldung genannten Adresse. 
 

Freigaben  

Der FC Rhenania Mariaweiler erteilt grundsätzlich keine Freigaben zum Wechsel.
Der aufnehmende Verein setzt sich dann mit uns in Verbindung und i.d.R. gibt es keine Probleme.
Bei einem Wechsel zu einem Nachwuchsleistungszentrum bzw. einem bestimmten Verein vereinbaren wir eine Ausbildungsentschädigung. Auch da erfolgt nach Kontaktaufnahme und Zahlungseingang die Freigabe.
Sollte sich ein Spieler vor dem letzten Pflichtspiel abmelden, werden wir keine Freigabe erteilen, dass heißt,
der Spieler bleibt grundsätzlich bis zum 01.11. des Jahres gesperrt.#